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Rudolf Diels
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Rudolf Diels (* 16. Dezember 1900 in Berghausen, Unterlahnkreis; â 18. November 1957 in Katzenelnbogen) war ein deutscher Verwaltungsjurist und von April 1933 bis April 1934 der erste Chef der Gestapo.
Diels war ab 1930 im preuĂischen Innenministerium tĂ€tig und arbeitete schon vor dem Regierungsantritt Hitlers 1933 mit Hermann Göring zusammen. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde er Chef der preuĂischen politischen Polizei, aus der die Gestapo hervorging. Nachdem er im Zuge von MachtkĂ€mpfen zwischen Göring und Heinrich Himmler seinen Posten rĂ€umen musste, war er als RegierungsprĂ€sident in Köln und Hannover tĂ€tig. Nach dem Kriegsende trat Diels als Zeuge in den NĂŒrnberger Prozessen auf, wo er unter anderem Hermann Göring schwer belastete. Da er fĂŒr eine Funktion als höherer Beamter oder in der Politik im Nachkriegsdeutschland nicht mehr in Frage kam, trat er vor allem als publizistischer Provokateur auf, so mit seiner apologetischen Erinnerungsschrift âLucifer ante Portasâ, die auch per Vorabdruck als Spiegel-Serie erschien.
Contents
âą Leben
âą Nachkriegszeit
âą Schriften
âą Literatur
âą Film
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Leben
Der Sohn eines GroĂbauern aus Berghausen erhielt am 24. September 1918 sein Abiturzeugnis am humanistischen Königlichen Gymnasium zu Wiesbaden mit guten Noten in den FĂ€chern Religion, Deutsch, Latein und Singen sowie der gerade noch ausreichenden Note âgenĂŒgendâ in Griechisch, Französisch, Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Physik und Sport. AnschlieĂend habe er sich eigenen Angaben zufolge freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet und sei am Ende des Ersten Weltkriegs wenige Wochen bei einer Fernmeldeeinheit im elsĂ€ssischen Hagenau stationiert gewesen. Dielsâ Biograf Klaus Wallbaum weist aber darauf hin, dass diese Angaben Dielsâ in den Akten nicht verifiziert werden können und er im August 1918 schon deswegen nicht Soldat gewesen sein konnte, weil er erst Ende September sein Reifezeugnis erhielt.cite-ref-1[1] Sein Studium der Staats- und Rechtswissenschaften begann er im FrĂŒhjahr 1919 an der Ludwigs-UniversitĂ€t GieĂen und wechselte im Mai an die Philipps-UniversitĂ€t Marburg. Hier schloss er sich auch dem Corps Rhenania-StraĂburg zu Marburg an. Nachdem er 1922 das erste juristische Staatsexamen bestanden hatte, war Diels als Regierungsreferendar in Kassel tĂ€tig. Das zweite Staatsexamen legte er 1924 ab, es folgten Anstellungen als Regierungsassessor in Neuruppin, Teltow und Peine.cite-ref-2[2]
PreuĂisches Innenministerium
Im April 1931 wechselte Diels ins preuĂische Innenministerium unter Minister Carl Severing. Dort sollte er sich zunĂ€chst im Rahmen einer dreimonatigen Abordnung um die Vertretung des Aufgabenbereichs von Ministerialrat Franz Janich um die Beobachtung der Nationalsozialisten und Kommunisten kĂŒmmern. Daraus wurde eine feste Stelle mit Ernennung zum Regierungsrat im Oktober 1931. Diels galt damals als AnhĂ€nger, zeitweise Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) mit guten Kontakten auch zu anderen demokratischen Parteien und war vom StaatssekretĂ€r des Innenministeriums Wilhelm Abegg empfohlen worden. Im Jahr zuvor hatte Diels seine erste Frau Hildegard Mannesmann, die Tochter des Industriellen Alfred Mannesmann, geheiratet. Durch diese Ehe, die bis 1936 hielt, wurde er fĂŒr die MĂ€chtigen auch wegen seiner Kontakte zu den Wirtschaftskreisen interessant.cite-ref-3[3] In Laufe des Jahres 1932 wandte er sich von seiner ParteiprĂ€ferenz fĂŒr die DDP ab. Im Zuge des PreuĂenschlags konnte Diels durch ZutrĂ€gerdienste seine Karriere erheblich vorantreiben. Der Gruppe um Franz von Papen und Kurt von Schleicher spielte Diels Informationen ĂŒber eine Besprechung zwischen seinem Vorgesetzten StaatssekretĂ€r Wilhelm Abegg und den KPD-Politikern Wilhelm Kasper und Ernst Torgler zu. Diese Informationen â welche die tatsĂ€chliche Besprechung in verzerrter Form wiedergaben und auch in die Presse lanciert wurden â bildeten die Grundlage fĂŒr die Behauptung, die preuĂische Regierung konspiriere mit den Kommunisten, und lieferten somit einen willkommenen Vorwand zur Einsetzung eines Reichskommissars in PreuĂen (Abegg-AffĂ€re) im Sommer 1932.cite-ref-4[4]
Im Juli 1932 wurde Diels zum Oberregierungsrat befördert â ein solcher Rang war in seinem damaligen Alter ungewöhnlich, wobei einige Ă€ltere Beamte ĂŒbergangen wurden. Gleichzeitig ĂŒbernahm Diels die Leitung der politischen Abteilung der preuĂischen Polizei und erhielt noch am Tag der MachtĂŒbernahme durch Hitler am 30. Januar 1933 von Göring den Sonderauftrag, alle kommunistischen FunktionĂ€re zu erfassen. Er bildete nun innerhalb des PolizeiprĂ€sidiums Berlin eine Sonderabteilung der Polizei zur âpolitischen BekĂ€mpfung des Kommunismusâ und wurde von Göring am 17. Februar 1933 zum Leiter der politischen Abteilung im PolizeiprĂ€sidium Berlin ernannt.cite-ref-5[5]
Nach den Akten, unter anderem der Spruchkammer aus Dielsâ Entnazifizierungsverfahren, stand er bereits seit Anfang der 1930er-Jahre mit von Papen und den Nationalsozialisten in Verbindung, seit Ende 1932 knĂŒpfte er direkt Kontakt zu Göring, dem er wiederum Informationen ĂŒber Kommunisten und Sozialdemokraten zutrug.cite-ref-6[6]
Chef der politischen Polizei
Unmittelbar nachdem Hitler Reichskanzler geworden war, machte sich Göring an die Reorganisation der Polizei. Am 15. Februar 1933 wurde Magnus von Levetzow neuer PolizeiprĂ€sident in Berlin, Dielsâ Kompetenzen als Leiter der politischen Abteilung wurden erweitert. Göring verfolgte den Plan, die politische Abteilung aus der preuĂischen Polizei zu lösen und direkt seinem Innenministerium zu unterstellen, und erreichte sein Ziel mit der GrĂŒndung des Geheimen Staatspolizeiamtes (Gestapa) am 26. April 1933. Rudolf Diels wurde am gleichen Tag als Inspekteur dessen Leiter. Im Juli 1933 wurde er zum Ministerialrat befördert.
Obwohl Diels seine TĂ€tigkeit in dieser frĂŒhen Phase der NS-Diktatur spĂ€ter als Widerstand darstellte, kooperierte er nachweislich willig mit den neuen Machthabern. Er ĂŒbernahm SA-FĂŒhrer in den Polizeidienst und förderte so die Verzahnung zwischen Gestapo und der ParteischlĂ€gertruppe SA, bei der er seit MĂ€rz 1932 Förderndes Mitglied war. Bei Göring setzte er sich fĂŒr die Niederschlagung der Ermittlungen im Fall Albrecht Höhler ein. Höhler â seit 1930 wegen Totschlags an Horst Wessel inhaftiert â war im September 1933 von der SA entfĂŒhrt und ermordet worden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg behaupteten Angehörige des betreffenden SA-Rollkommandos und der Gestapo-Beamte Pohlenz ĂŒbereinstimmend, Diels sei bei dem Mord an Höhler persönlich anwesend gewesen und habe diese Tat sogar durch Ausstellung eines Ăberstellungsbefehls an die SA âjuristisch legalisiertâ. Es habe sich somit um keine regelrechte EntfĂŒhrung gehandelt.cite-ref-7[7]
Ebenso wirkte Diels beim Aufbau des Instruments der Schutzhaft und bei den Judenverfolgungen mit. Noch nach dem Krieg Ă€uĂerte er sich positiv ĂŒber den NS-Terror gegen die Kommunisten.
Konflikte, die Diels mit SA und SS austrug â beispielsweise um die frĂŒhen Konzentrationslager â, lassen sich nicht auf eine kritische Einstellung Diels gegenĂŒber den Nationalsozialisten zurĂŒckfĂŒhren, sondern primĂ€r auf Kompetenzstreitigkeiten.cite-ref-8[8]
RegierungsprĂ€sident und SS-FĂŒhrer
Ende 1933 geriet Diels in den Machtkampf zwischen Himmler und Göring. Er wurde von Göring als Leiter der Gestapo entlassen und sah sich zur Flucht in die Tschechoslowakei veranlasst. Seine Wohnung und seine BĂŒrorĂ€ume wurden von SS und SA durchsucht. Sein Amt ĂŒbernahm kurzfristig auf Empfehlung des Kommissars z.b.V. Kurt Daluege der PolizeiprĂ€sident von Altona-Wandsbek Paul Hinkler. Erst auf DrĂ€ngen Görings kehrte Diels nach Berlin zurĂŒck und wurde am 18. November 1933 zum PolizeivizeprĂ€sidenten von Berlin ernannt. Zugunsten einer RĂŒckkehr von Diels hatte Adolf Hitler selbst Einfluss auf Göring genommen. Er zeigte sich unzufrieden mit Diels Ablösung. So notierte Joseph Goebbels in seinem Tagebuch am 24. November 1933 nach einem Treffen mit Hitler: âChef beklagt sich ĂŒber Göring, dass er Diels gehen lieĂ und an seine Stelle Hinkler setzte.âcite-ref-9[9] Am 29. November konnte er sein vorheriges Amt als Inspekteur der Gestapo wieder antreten. Nach dem Krieg stellte sich Diels als von der SS (insbesondere von Reinhard Heydrich) verfolgt dar, was schwerlich damit in Einklang zu bringen ist, dass er am 15. September 1933 von Himmler als RangfĂŒhrer im Dienstrang eines SS-ObersturmbannfĂŒhrers in die SS aufgenommen wurde (SS-Nummer 187.116) und am 9. November 1933 ehrenhalber zum SS-StandartenfĂŒhrer befördert wurde. Trotzdem blieb Diels in den Augen von Himmler und Heydrich ein âĂberlĂ€uferâ, dessen frĂŒhere DDP-Mitgliedschaft und Vergangenheit als Mitarbeiter des preuĂischen Innenministers Severin (SPD) nicht vergessen und dem wegen seiner zahlreichen Kontakte mit Misstrauen zu begegnen war.cite-ref-10[10]
Offenbar hatte Diels Robert Kempner bei der Emigration geholfen und wurde demzufolge am 21. April 1934 in den einstweiligen Ruhestand versetzt, sein Nachfolger als Gestapo-Chef wurde Himmler. Am 9. Mai 1934 erhielt Diels einen Posten als RegierungsprĂ€sident in Köln. Wie sehr Diels unter der Protektion Görings stand, zeigte sich darin, dass dieser ihn höchst persönlich am 27. Juni 1934 in sein neues Amt einfĂŒhrte. Normalerweise wurde ein neuer RegierungsprĂ€sident vom jeweiligen OberprĂ€sidenten bei seiner AmtseinfĂŒhrung begleitet. Dass im Falle Diels der preuĂische MinisterprĂ€sident Göring selbst diese Handlung vornahm, war eine Besonderheit und wurde von den Kölner Zeitungen aufmerksam registriert.cite-ref-11[11]
Die SĂ€uberungsaktionen im Zuge der Röhm-AffĂ€re im Sommer 1934 ĂŒberstand Diels heil, da er sich (bis zum Ende des Dritten Reichs) der Protektion Görings sicher sein konnte.
Wohl nach Konflikten mit dem Essener Gauleiter Josef Terboven lieĂ er sich im Juli 1936 als RegierungsprĂ€sident nach Hannover versetzen.cite-ref-12[12] Zum 1. Mai 1937 trat Diels in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 3.955.308)cite-ref-13[13] und wurde GaufĂŒhrer der NS-Studentenkampfhilfe der Provinz Hannover. Am 16. August 1938 wurde in Konstanz seine Tochter Corinna Genest geboren, die aus einer Beziehung mit der Schauspielerin Gudrun Genest stammt und spĂ€ter selbst Schauspielerin wurde. Am 20. April 1939 wurde Diels zum SS-OberfĂŒhrer ernannt und war im Stab des SS-Abschnitts IV (Hannover) tĂ€tig. In Hannover geriet Diels 1941 zunehmend in die Kritik des neuen Gauleiters und OberprĂ€sidenten Hartmann Lauterbacher, dem Diels bei der Verfolgung der Juden nicht radikal genug war, als er zum Beispiel zögerte, ĂŒber den Erlass des Reichsverkehrsministers, der jĂŒdische Menschen in Bahnen und Bussen betraf, hinausgehende MaĂnahmen zu treffen. Dies sei unnötig, da âdie Mehrzahl der hier wohnenden Juden demnĂ€chst abgeschoben wirdâ, so Diels BegrĂŒndung.cite-ref-14[14]
Diels bemĂŒhte sich um eine leitende Funktion in der Zivilverwaltung der besetzten Sowjetgebiete und lieĂ sich ĂŒber einen Mittelsmann dem Reichsminister fĂŒr die besetzten Ostgebiete Alfred Rosenberg schon wenige Wochen nach dem deutschen Ăberfall auf die UdSSR im Juli 1941 als Verwaltungskommissar fĂŒr Leningrad/St. Petersburg empfehlen, ein Vorhaben, das durch den Kriegsverlauf obsolet wurde. Schon knapp zwei Jahre vorher, nach dem deutschen Ăberfall auf Polen, war er auf Vorschlag des Innenministeriums als stellvertretender Verwaltungschef fĂŒr Krakau vorgesehen gewesen, ohne dass dieser Vorschlag umgesetzt wurde.cite-ref-15[15] SchlieĂlich machte ihn Göring zum Direktor fĂŒr den Bereich Binnenschifffahrt der Reichswerke Hermann Göring, eine Stelle, die er im MĂ€rz 1942 antrat. Diels sollte mit seinen vielfĂ€ltigen Kontakten auf Görings Wunsch die schwierige Gemengelage der unterschiedlichen MachtansprĂŒche staatlicher und privater Akteure im Konzern in geordnete Bahnen lenken und insbesondere dem sich verselbstĂ€ndigenden, immer schwerer zu kontrollierenden Einfluss Paul Pleigers entgegenwirken, eine Aufgabe, die ihn in seiner Stellung ĂŒberforderte.cite-ref-16[16] Ab dem 1. MĂ€rz 1942 war Diels dem Stab des SS-Hauptamts zugeteilt, bis zum 30. November 1944 hatte er den SS-Ehrendegen und den SS-Totenkopfring erhalten.
Dielsâ erste Ehe war 1936 geschieden worden. Am 17. Januar 1943 heiratete Diels Ilse Göring. Diese war eine Tochter des KorvettenkapitĂ€ns Otto Burchard (1865â1904) und dessen Frau Frieda Burchard geb. Göring (1875â1929) und in erster Ehe mit einem Halbbruder ihrer Mutter und Bruder Hermann Görings, Karl Ernst Göring (1885â1932), verheiratet gewesen. Diese Ehe mit der Witwe eines Bruders Hermann Görings zeigte der Ăffentlichkeit, wie sehr Diels mit der Familie Göring verbunden war und untermauerte seine Protektion durch Göring. Wie aufmerksam Himmler diese Heirat verfolgte und als âPolitikumâ ansah, zeigt dessen Dienstkalender, wo er bezĂŒglicher dieser Verbindung gleich mehrere Besprechungen eintrug. Zwar wurde die Ehe anderthalb Jahre spĂ€ter geschieden, doch Ilse Diels-Göring blieb auch danach in seiner NĂ€he und in vielfĂ€ltiger Weise mit ihm verbunden.cite-ref-17[17] Nach erneuten Schwierigkeiten mit der Gestapo Ende 1943 wurde er auf Betreiben Görings zu einer Kur nach Lugano geschickt. Offenbar versuchte er dort, Asyl zu beantragen, wurde von der Schweizer Fremdenpolizei aber abgewiesen. In Lugano traf Diels auch Hans Bernd Gisevius wieder, seinen frĂŒheren Konkurrenten um die Leitung der Gestapo und einen der Mitverschwörer vom 20. Juli 1944. Nach seiner RĂŒckkehr wurde Diels zweimal (FrĂŒhjahr und November 1944) von der Gestapo verhaftet.
Nachkriegszeit
Diels wurde am 3. Mai 1945 festgenommen und bis 1948 interniert. Von Herbst 1945 bis Sommer 1947 trat er als Zeuge in den NĂŒrnberger Prozessen auf. Am 29. Januar 1948 wurden in NĂŒrnberg seine Zwillingstöchter Lieselotte und Renate geboren, die aus einer Beziehung mit einer Angestellten des Gerichts in NĂŒrnberg stammten. AnschlieĂend arbeitete Diels fĂŒr die US-amerikanische MilitĂ€rregierung â bereits 1948 hatte er Kontakte zum CIC aufgenommen.
FĂŒr die Vertreter der Anklage in den NĂŒrnberger Prozessen war wichtig, dass Diels erklĂ€rte, die VorgĂ€nge in den Konzentrationslagern bis hin zur Vergasung der Juden hĂ€tten nicht verborgen bleiben können, wenn man willens war, sich zu informieren; auch die Nutzung des Gases âZyklon Bâ zur Vernichtung der Juden sei ihm bekannt gewesen. Diels belastete im Hauptkriegsverbrecherprozess seinen ehemaligen Förderer Hermann Göring schwer, dieser sei schon 1933 wesentlich fĂŒr die RechtsbrĂŒche und Gewalttaten der SA verantwortlich gewesen und habe bereits vor dem Krieg den âMord zum staatlichen Prinzipâ erklĂ€rt. Zudem trug Diels zur Verurteilung einer Reihe von Angeklagten in NĂŒrnberger Folgeprozessen bei. Darunter waren auch SS-ObergruppenfĂŒhrer Gottlob Berger, der Leiter des SS-Hauptamtes, dem auch Diels zugeteilt war, und Friedrich Jeckeln, der schon zu Diels Zeit als RegierungsprĂ€sident in Hannover fĂŒr die dortigen gewalttĂ€tigen Aktionen beim Novemberpogrom 1938 tonangebend und im Krieg ab 1941 als höherer SS- und PolizeifĂŒhrer in der Ukraine u. a. fĂŒr das Massaker von Kamenez-Podolsk verantwortlich war. âJeckelnâ, so Diels in seiner eidesstattlichen ErklĂ€rung vom 28. Oktober 1946, âhatte den Ruf eines kaltblĂŒtigen, aber unbestechlichen Mördersâ.cite-ref-18[18] Der stellvertretende ChefanklĂ€ger in NĂŒrnberg Robert M.W. Kempner erklĂ€rte in seinen Erinnerungen, Diels sei ein guter Zeuge der Anklage gewesen und nannte als Grund, warum der Gestapo-Chef von 1933/34 nicht angeklagt worden sei: âFĂŒr Diels war kein Haftgrund da. Wir konnten nicht Leute anklagen, die vor 1939 gegen Deutsche was gemacht haben, es muĂte irgendwie mit kriegsverbrecherischen VorbereitungsmaĂnahmen zu tun haben, und allmĂ€hlich fing er an, sich mit der Verteidigung einzulassen.âcite-ref-19[19]
Aus einem ersten, vom Generalinspekteur in der britischen Besatzungszone initiierten Entnazifizierungsverfahren vor dem Bielefelder Spruchgericht ging Diels Mitte 1949 relativ unbeschadet hervor, da er sog. Persilscheine von mehr als 30 FĂŒrsprechern vorlegen konnte, die ihm alle bescheinigten, er habe den NS-Terror nicht verstĂ€rkt, sondern so weit ihm möglich abgemildert. Entsprechende Aussagen lagen unter anderem von Paul Löbe, Franz von Papen, Hjalmar Schacht, Carl Severing, Ernst Torgler und seinen beiden frĂŒheren Ehefrauen vor. Die Spruchgerichtskammer erlieĂ am 24. Juni 1949 eine EinstellungsverfĂŒgung mit der BegrĂŒndung, âals Verwaltungsbeamter alter Schuleâ sei Diels âvom Anfang bis zum Ende den terroristischen Methoden des Nationalsozialismus ablehnend gegenĂŒbergestandenâ. Ungeachtet dessen war in der Sowjetischen Besatzungszone bereits am 5. Januar 1949 ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden, der jedoch in den Westzonen nicht vollstreckt wurde. Diels rechnete nach dem Ende des Spruchgerichtsverfahrens mit einer raschen förmlichen Entnazifizierung, welche der Entnazifizierungsausschuss in Hannover vornehmen musste. Doch dieser hatte erhebliche Bedenken und erst das niedersĂ€chsische âGesetz zur Beendigung der Entnazifizierungâ, das bestimmte, dass sĂ€mtliche NSDAP-Mitglieder, die nicht in die Kategorien I und II gehörten, nun automatisch der Kategorie V âUnbelastetâ zuzurechnen waren, fĂŒhrte dazu, dass der Entnazifzierungs-Hauptausschuss des Kreises Hannover nun das Verfahren am 31. MĂ€rz 1952 als âentlastetâ beendete.cite-ref-20[20]
Schon 1949 hatte Diels seine Autobiographie âLucifer ante portas. Es spricht der erste Chef der Gestapoâ veröffentlicht, die als Vorabdruck (die Buchfassung wurde noch geĂ€ndert) in einer neunteiligen Serie (Mai bis Juli 1949) im Nachrichtenmagazin Der Spiegel erschiencite-ref-21[21] und trotz ihres apologetischen Charakters als eine bedeutsame Quelle fĂŒr das frĂŒhe NS-Regime gilt. Dem Publizisten und ehemaligen Spiegel-Redakteur Peter-Ferdinand Koch zufolge hatte Fritz Tobias die Kontakte von Diels â und auch von Paul Karl Schmidt â zum Spiegel hergestellt.cite-ref-22[22] Diels hatte einen guten Kontakt zu Rudolf Augstein und erheblichen Einfluss auf die politische Ausrichtung des Spiegels. Beide planten eine unter der Autorenschaft von Rudolf Diels im Spiegel-Verlag erscheinende Hitler-Biografie zu publizieren. Im Oktober 1950 wurde ein entsprechender Vertrag abgeschlossen. Die Hitler-Biografie sollte als Vorabdruck im Spiegel erscheinen, der Autor Diels 3000 D-Mark Spesen fĂŒr âRecherchierungskostenâ und spĂ€ter zehn Prozent der Verkaufserlöse im Buchhandel erhalten. Aufgrund des sich hinziehenden Entnazifizierungsverfahrens wurde das Buchprojekt nicht realisiert.cite-ref-23[23]
Nach dem Ende seiner Internierung lebte Diels abwechselnd auf seinem Gutshof in Kaltenweide-Twenge (Langenhagen) bei Hannover, den er 1955 verkaufte, und dem elterlichen Bauernhof in Berghausen, den er fortan bis zu seinem tödlichen Unfall zwei Jahre spĂ€ter weiterbetrieb.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25] Er wurde als 131er bis zu seinem Tod vom Land Niedersachsen besoldet. Konkret bezog er im Jahr 1954 ein sogenanntes Wartegeld in Höhe von 658,78 DM monatlich. Im Zusammenhang mit der John-AffĂ€re publizierte Diels 1954 ein wĂŒstes Pamphlet gegen Otto John, das ihm ein dienstrechtliches Verfahren einbrachte.cite-ref-26[26]
1957 druckten die Illustrierten Stern und Weltbild Serien ĂŒber den Reichstagsbrand und die Machtergreifung, die wesentlich auf Dielsâ Informationen basierten und in denen die SA fĂŒr den Reichstagsbrand verantwortlich gemacht wurde.cite-ref-27[27]
Diels starb im November 1957 wÀhrend eines Jagdausflugs, nachdem sich beim Herausnehmen seiner Jagdwaffe aus dem Auto ein Schuss gelöst hatte.cite-ref-28[28]
Charakterisierung
Rudolf Diels charakterisierte sich nach Kriegsende stets als Gegner des Nationalsozialismus und verwies auf seine Verfolgung durch die SS, insbesondere durch Heydrich. BestĂ€tigt ist, dass er vereinzelt NS-Verfolgten bei der Emigration half, was ihm wĂ€hrend der Entnazifizierung durch entlastende Aussagen beispielsweise von Paul Löbe oder Carl Severing zugutekam. Allerdings rĂ€umte er auch ein: âDem DrĂ€ngen aus dem Kreise meiner Freunde, mich mit denen zu verbĂŒnden, die Hitler töten wollten, habe ich nicht nachgegeben, obwohl ich es schon aus persönlichster Notwehr hĂ€tte tun mĂŒssen.âcite-ref-29[29]
Andere bezeichnen Diels als Opportunisten, der sich den jeweiligen Gegebenheiten angepasst habe, wenn es der Karriere förderlich war. So stand Diels wĂ€hrend der Weimarer Republik liberalen Kreisen nahe und verkehrte im Berliner Demokratischen Club, dessen PrĂ€sident der jĂŒdische Vize-PolizeiprĂ€sident Bernhard WeiĂ war. Bereits vor der Machtergreifung hatte sich Diels mit Göring gutgestellt, dessen Schutz er bis zum Kriegsende genoss. WĂ€hrend seiner Amtszeit als Gestapa-Chef arbeitete Diels an gesetzlichen Regelungen zur Schutzhaft und zur Judenverfolgung mit, auch am Aufbau des Konzentrationslagers Sonnenburg war er beteiligt. Nach dem Fall des Dritten Reiches stand Diels bereits ab 1948/49 in den Diensten der alliierten Besatzungsverwaltung.
Vertreter der These, der Reichstagsbrand sei von der SA inszeniert worden, haben Diels als Mitwisser dargestellt. Angeblich hĂ€tten sich bei dem belastenden Material, das er ins Ausland schaffte, auch Dokumente befunden, welche die âwahren TĂ€terâ identifizierten. Diels selbst Ă€uĂerte sich diesbezĂŒglich widersprĂŒchlich. Er habe bis 1949 geglaubt, die SA habe den Reichstag angezĂŒndet, spĂ€ter aber seine Meinung dahingehend geĂ€ndert, dass der HollĂ€nder van der Lubbe der AlleintĂ€ter gewesen sei. Zu seinen GrĂŒnden fĂŒr die jeweiligen Ansichten Ă€uĂerte sich Diels nicht. Kurz vor seinem Tod soll er â so der BegrĂŒnder der AlleintĂ€terthese Fritz Tobias in den 1960er-Jahren â geplant haben, in Zusammenarbeit mit dem Institut fĂŒr Zeitgeschichte eine Rekonstruktion der damaligen VorgĂ€nge zu erarbeiten.cite-ref-30[30] Dem widerspricht der amerikanische Historiker Benjamin Carter Hett. Er verweist darauf, dass Diels in einem Schreiben vom 22. Juli 1946 an die britische Delegation beim Internationalen MilitĂ€rgerichtshof den frĂŒheren SA-FĂŒhrer Hans Georg Gewehr als wahrscheinlichen HaupttĂ€ter bei der Brandstiftung nannte. Seine spĂ€teren, teils widersprĂŒchlichen Aussagen in dieser Frage seien taktischer Natur gewesen.cite-ref-31[31]
Diels Biograf Klaus Wallbaum erkennt in diesem nicht nur in der Frage der TĂ€terschaft beim Reichstagsbrand widersprĂŒchlichen Verhalten des ehemaligen Gestapo-Chefs dessen typischen Charakterzug, sich selbst als schillernde Persönlichkeit zu inszenieren. Diels, so Wallbaum, nutzte ânach Kriegsende jede Möglichkeit mit seinen Positionen und EinschĂ€tzungen Aufsehen zu erregenâ.cite-ref-32[32] So habe er auch seine eigene Rolle beim Reichstagsbrand derart inszeniert, dass diese immer wieder âimmer wieder ĂŒberschĂ€tzt wurdeâ.cite-ref-33[33] TatsĂ€chlich habe Diels mit diesen und anderen provokanten ĂuĂerungen und die dadurch erreichte Aufmerksamkeit sein Scheitern kompensieren wollen, in Politik und Geheimdiensten Nachkriegsdeutschlands eine bedeutende Rolle zu spielen. Wallbaum zitiert zustimmend den Publizisten Harry Schulze-Wilde, der schon 1958 Diels in einem PortrĂ€t so charakterisiert hat: âDiels wollte [âŠ] nicht begreifen, dass der erste Gestapo-Chef im politischen Leben der Bundesrepublik unverwendbar bleiben musste.âcite-ref-34[34]
Schriften
âą Lucifer ante portas. Zwischen Severing und Heydrich. Interverlag, ZĂŒrich 1949.
⹠Der Fall Otto John. Göttinger Verlag-Anstalt, Göttingen 1954.
Literatur
âą Christoph Graf: Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur. Die Entwicklung der preuĂischen Politischen Polizei vom Staatsschutzorgan zum Geheimen Staatspolizeiamt des Dritten Reiches. Colloquium, Berlin 1983, ISBN 3-7678-0585-5.
âą Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957) â der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes. Peter Lang, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-631-59818-4. (Zugleich: Dissertation, UniversitĂ€t Hannover 2009)
âą Uwe Neumahr: GrĂ€fin Katharina und der Gestapochef Rudolf Diels In: Das Schloss der Schriftsteller. NĂŒrnberg '46 Treffen am Abgrund. MĂŒnchen: C. H. Beck, 2023, S. 71â81
âą Robert Becker: Die Kölner RegierungsprĂ€sidenten im Nationalsozialismus â zum Versagen von Vertretern einer Funktionselite. Wien â Köln â Weimar. Böhlau Verlag 2018, ISBN 978-3-412-50101-3, S. 101â216 (= 3. Kapitel: Rudolf Diels: âleichtgesinnter Flattergeistâ), ISBN 978-3-412-50101-3.
Film
Weblinks
Commons
: Rudolf Diels
â Sammlung von Bildern
âą Literatur von und ĂŒber Rudolf Diels im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⹠Hans-Christian Jasch: Diels, Rudolf. In: NDB-online, veröffentlicht am 1. Januar 2025
âą Robert Becker: Die RegierungsprĂ€sidenten in Köln wĂ€hrend der NS-Zeit, Kapitel Rudolf Diels, S. 22â21 (Memento vom 17. Juni 2014 im Internet Archive)
Einzelnachweise
cite-note-11. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes. Peter Lang, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-631-59818-4, S. 42f.
cite-note-22. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes., S. 44â48
cite-note-33. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 28, S. 166f.
cite-note-44. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 53ff.
cite-note-55. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 54, S. 61â73; Robert Becker: Die Kölner RegierungsprĂ€sidenten im Nationalsozialismus â zum Versagen von Vertretern einer Funktionselite. Wien â Köln â Weimar. Böhlau Verlag 2018, ISBN 978-3-412-50101-3, S. 125f.
cite-note-66. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 26, S. 60â68, S. 90â93 (betreffs Göring), S. 293â295.
cite-note-77. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2010, S. 110â112.
cite-note-88. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 96.
cite-note-99. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 136.
cite-note-1010. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 124â128, S. 350.
cite-note-1111. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 175.
cite-note-1212. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 191â196.
cite-note-1313. â Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6210880
cite-note-1414. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 212.
cite-note-1515. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 215f.
cite-note-1616. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 216, S. 219â230.
cite-note-1717. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 28f., S. 169â172.
cite-note-1818. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 263â271, besonders S. 266ff. (dort auch Zitate).
cite-note-1919. â Robert M.W. Kempner: AnklĂ€ger einer Epoche. Lebenserinnerungen. Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1983, ISBN 3-550-07961-3, S. 117f.
cite-note-2020. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 294â303 (Zitat S. 295)
cite-note-2121. â Die Nacht der langen Messer ⊠fand nicht statt. In: Der Spiegel. Nr. 20, 1949 (online â erste Folge; weitere Folgen in Nr. 21 bis 28).
cite-note-2222. â Peter-Ferdinand Koch: Enttarnt â Doppelagenten. Namen, Fakten, Beweise. Ecowin-Verlag, Salzburg 2011, ISBN 978-3-631-59818-4, S. 219.
cite-note-2323. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 287â291 u. S. 352.
cite-note-2424. â Der Gestapo-Chef Rudolf Diels. auf: stadtmagazinlangenhagen.de, abgerufen am 25. Mai 2015.
cite-note-2525. â Dokumentation seines GroĂneffen zum 50. JubilĂ€um des âHofs am Buchenbuschâ, Berghausen
cite-note-2626. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 317â324.
cite-note-2727. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 344.
cite-note-2828. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 348f.
cite-note-2929. â Rudolf Diels: Lucifer ante portas. Zwischen Severing und Heydrich. Interverlag, ZĂŒrich 1949, S. 308.
cite-note-3030. â Fritz Tobias: Der Reichstagsbrand. Legenden und Wirklichkeit. Grote, Rastatt 1962, S. 529.
cite-note-3131. â Benjamin Carter Hett: Burning the Reichstag. An investigation into the Third Reichâs enduring mystery. Oxford University Press, Oxford 2014, ISBN 978-0-19-932232-9, S. 191 f.
cite-note-3232. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 34.
cite-note-3333. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 103f.
cite-note-3434. â Klaus Wallbaum: Der ĂberlĂ€ufer. Rudolf Diels (1900â1957), der erste Gestapo-Chef des Hitler-Regimes, S. 338.